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Blasmusik in NÖ

Trachtenkapelle Musikverein Strengberg




Obmann: Ing. Leopold Kitzberger
Kapellmeister: Ing. Ernst Pfeffer
Jugendreferentin: Sabine Mayerhofer
Gründungsjahr: 1851
Mitglieder: 50

Homepage: www.tk-strengberg.at

Chronik:
Vereinsgeschichte

Die Musikkapelle Strengberg wurde im Jahre 1851 unter dem Kapellmeister Michael Stöger (Zimmermeister, wohnhaft in Strengberg, Limbach 47) gegründet und gehört somit zu den ältesten Blasmusikkapellen in Niederösterreich. Dessen Nachfolger bis 1910 war Johann Stöger.
Die Musiker trugen zu dieser Zeit die Uniformen des Veteranenvereines, dessen Bestandteil die Musikkapelle war. Der Verein F.M.L.Baxon von Blomberg, Militär Veteranen-Verein Strengberg wurde am 2. November 1872 gegründet und die bereits bestehende Musikkapelle in diesen Verein eingegliedert, wo sie auch bis zur Gründung eines eigenen Musikvereines im Jahre 1924 verblieb.

Wie Auszüge aus den Sitzungsprotokollen des Militär Veteranen Vereines Strengberg zeigen, war diese Kapelle auch für einige Nachbargemeinden tätig, bzw. bestand aus Musikanten von anderen Gemeinden. Einige Beispiele:

In der Sitzung vom 10.1.1875 wurde einstimmig beschlossen, der Vereinsmusik für die Teilnahme an Begräbnissen in der Gemeinde Strengberg 5 Gulden, in Wallsee oder Sindelburg 8 Gulden aus der "Vereins-Cassa" auszuzahlen.

Generalversammlungsprotokoll vom 4.1.1903: "Es wird jedem Mitglied welches mit ausrückt in den Orten Strengberg, Haag, St. Valentin, Erla, Sindelburg u. Wolfsbach 2 Kronen bewilligt, nach Haag, St. Valentin aber noch extra für die 3 Musiker von Sindelburg 4 Kronen".

Im Jahre 1897 wurde bei einer Ausschußsitzung einstimmig beschlossen, beim Herrn Protector Sr. Hochgebohren Reichsgraf Carl von Coudenhove von Schloß Erla die Erlaubnis einzuholen, 30 Gulden für die neue Uniformierung der Musikmitglieder aus der Vereinskasse verwenden zu dürfen. Diese Bitte wurde nicht nur bereitwilligst gewährt, sondern noch ein Betrag von 15 Gulden angefügt.

Nach dem Ersten Weltkrieg wurde der Verein als Kameradschaftsverein ehemaliger Krieger in Strengberg weitergeführt. Die Geldentwertung der Nachkriegszeit ist in den verschiedenen Protokollen festzustellen. Im Jahr 1922 wurde mit der Vereinsmusik ein Abkommen geschlossen, daß pro Mann bei einer Ausrückung 200 Kronen bezahlt werden Im Dezember 1923 wurde beschlossen den Betrag auf 10.000 Kronen pro Mann zu erhöhen.

Im Jahre 1924 löste sich die Musikkapelle Strengberg vom Kameradschaftsverein und gründete wiederum einen selbständigen Verein, welcher sich auch eine eigene Montur anschaffte und die Blusen, welche dem Kameradschaftsverein gehörten, zurückgab.
Nach dem Ende des 2. Weltkrieges wurde der Musikverein sofort wieder weitergeführt. Die Musikkapelle Strengberg trat mit 1. Jänner 1953 dem NÖ. Blasmusikverband bei, welcher im Oktober 1952 gegründet wurde.


Der Musikverein Strengberg unterhielt ab dem Jahr 1947 eine Tanzkapelle. Diese spielte vor allem bei Hochzeiten und örtlichen Tanzveranstaltungen auf und trug damit sehr viel zur Verbesserung der finanziellen Situation des Vereines bei. Diese Tanzkapelle unter der Leitung von Kapellmeister Leopold Haas existierte bis in das Jahr 1983. Am 23. April 1984 hatte die Nachfolgeband "Yellow Danger" ihren 1. Auftritt. Bis in das Jahr 1991 spielte diese Formation bei zahlreichen Hochzeiten und Bällen.

Das Gasthaus Riedl war von der Gründung im Jahre 1851 bis zum Jahre 1965, also mehr als 100 Jahre, Vereins- und Probenlokal. Zwischen den Jahren 1965 und 1966 wurde im Gemeindehaus geprobt. Ab dem Jahre 1966 bis 1986 wurden die Proben im Gasthaus Pambalk-Blumauer abgehalten.

Um einem geordneten und modernen Probenbetrieb gerecht zu werden und dem Trend der Zeit zu entsprechen, entschloß sich der Vereinsvorstand (unter Obmann Naglhofer Johann) im Jahre 1984 zum Bau eines eigenen Musikheimes. Am 19. April 1985 erfolgte der Spatenstich. Im Jahre 1986 wurde die 1. Musikprobe im neuen Heim abgehalten.



1994 wurde die Bauverhandlung für den Anbau an das bestehende Musikheim abgeschlossen und im darauffolgenden Jahr mit diesem Zubau begonnen. Wie beim Musikheimbau übernahm die Gemeinde die Materialkosten, die Arbeiten wurden durch Eigen-leistungen der Musiker erbracht. Insgesamt wurden beim Bau des Musikheimes 4.300 freiwillige Arbeitsstunden geleistet.

In unserer heutigen schnellebigen Zeit wird es immer schwerer Balance zu halten zwischen Traditionellem und Neuem, sich Ziele bezüglich des Leistungsniveaus zu setzen, jung und alt die Möglichkeit zu geben, ein sinnvolles Hobby miteinander auszuüben.

Die Auseinandersetzung mit der Musik ist nicht nur für Erwachsene sondern auch für Jugendliche eine sinnvolle Freizeitgestaltung, wobei Kameradschaft, Gemeinschaft und Zusammenhalt als wichtige Merkmale unserer Gesellschaft gepflegt und erlernt werden.

Die Trachtenkapelle versucht all diesen Anforderungen gerecht zu werden. Dazu braucht es aber auch die Akzeptanz und die Unterstützung der Bevölkerung sowie der Gemeindeverantwortlichen.

Kontakt:
Obmann Ing. Leopold Kitzberger
3314 Strengberg, Ramsau 7
Tel. 0664 / 57 56 001
leopold.kitzberger@aon.at
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