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Über die BAG



Die Wiege stand am Lunzer See
Der bekannte Lunzer See ist für die Blasmusik im Ötscherland historischer Boden, denn hier wurde am 12. Juli 1953 der „Bezirksverband Scheibbs im Bund NÖ Blasmusikkapellen“ gegründet. Das Amt des ersten Bezirksobmannes übernahm der Lunzer Schuldirektor Karl Heginger, als Bezirkskapellmeister der ersten Stunde fungierte der pensionierte Sparkassendirektor Rudolf Kerschner aus Gaming. Er hatte zu dieser Zeit bereits eine jahrzehntelange Erfahrung als Leiter der örtlichen Musikkapelle.
Nach fast sechs Jahrzehnten hat sich zwar der Name auf Bezirksarbeitsgemeinschaft (BAG) Scheibbs innerhalb des NÖ Blasmusikverbandes geändert. Gleich geblieben sind bis heute jedoch die Ziele der „Musikbezirke“ in Niederösterreich. „Im Sinne des Verbandsstatutes… sind die BAGs Kontaktstellen zwischen den Musikvereinen und der Landesleitung. Sie haben aber auch im eigenen Wirkungsbereich… Zweckbestimmungen wahrzunehmen“, heißt es wörtlich in den Arbeitsrichtlinien. Die praktische Umsetzung dieser Vorgaben können alle Freunde der Blasmusik bei verschiedensten Anlässen immer wieder mitverfolgen.

Vielfältige Aktivitäten
Bei öffentlichen Wertungsspielen für Kammermusik (Spiel in kleinen Gruppen), Konzertmusik und Marschmusik stellen die 18 Musikkapellen des Bezirkes Scheibbs mehrmals im Jahr ihre Vielseitigkeit unter Beweis. Die Beurteilung der Auftritte durch Fachjuroren des NÖ Blasmusikverbandes dient zugleich einer musikalischen „Standortbestimmung“. Eine erfolgreiche Wiederbelebung erfährt seit einigen Jahren die alte Tradition des Echo- und Weisenblasens. Neben einer jährlichen Bezirksveranstaltung in Reinsberg ist der Lunzer See alle zwei Jahre Treffpunkt für Bläserensembles aus ganz Niederösterreich und darüber hinaus. Die Jugend erhält in Jungmusikercamps zu Beginn der Sommerferien das nötige Rüstzeug. Bei den regelmäßig stattfindenden Prüfungen für die Jungmusiker-Leistungsabzeichen stellt der Nachwuchs sein Können unter Beweis.

Besonders großen Zuspruch in der Bevölkerung finden seit der Gründung der BAG Scheibbs die alljährlichen Bezirksmusikfeste. Sie werden abwechselnd von den einzelnen Musikvereinen in Zusammenarbeit mit der Bezirksleitung ausgerichtet. Bereits von der zweiten derartigen Veranstaltung am 31. Juli 1955 in Gaming wird in der Chronik ein Programm mit Weckruf, Totenehrung, Empfang, Feldmesse, Festzug zur Kartause und Gesamtkonzert vermerkt. Nicht unerwähnt bleiben soll in diesem Zusammenhang die stets große Bereitschaft der Kapellen zur Mitwirkung.

Eingespieltes Team
Dass die BAG Scheibbs in Niederösterreich immer wieder gern als „Vorzeigebezirk“ gehandelt wird, ist nicht zuletzt das Verdienst engagierter Funktionäre. Allein die Dauer mancher „Amtszeiten“ lässt Rückschlüsse auf eine enge Verbundenheit mit dem Blasmusikwesen zu. Die heutigen Ehrenobmänner der BAG Scheibbs, Engelbert Vogelauer und Karl Lechner, standen 23 bzw. 21 Jahre an der Spitze des Bezirkes. Zu den Pionieren zählt zweifellos auch Ehren-Bezirkskapellmeister Ewald Pinter (1973 bis 2003). Viele der heutigen Bezirksaktivitäten entstanden auf seine Initiative.

Die Obmänner der BAG Scheibbs:
Karl Heginger (1953 bis 1958)

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Max Hazuka (1958 bis 1965)
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Engelbert Vogelauer (1965 bis 1988)

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Karl Lechner (1988 bis 2009)

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August Prüller (seit 2009)

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Die Bezirkskapellmeister der BAG Scheibbs:
Rudolf Kerschner (1953 bis 1964)

Ing. Hans Otto Magdovsky (1964 bis 1965)

Paul Rorzyzka (1965 bis 1973)
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Ewald Pinter (1973 bis 2003)
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Ing. Josef Wippl (seit 2003)
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